Logo Feuerwehr St. Georgen

Brandschutztipps

Tipps im Alltag

Jeder Bürger kann ganz wesentlich dazu beitragen, die Anzahl und das Ausmaß von Bränden zu reduzieren. Bauliche Brandschutzmaßnahmen, wie z.B. Brandwände zwischen Wohngebäuden, begrenzen zwar die Ausdehnung eines Brandes, können Brände jedoch nicht verhindern. Die Entstehung von Bränden ist daher weitgehend vom brandschutzgerechten Verhalten eines jeden Bürgers abhängig.

Informieren Sie sich

  • wo sich das nächste Telefon befindet, wenn Sie kein Eigenes haben
  • über vorhandene Feuerlöscheinrichtungen
  • über den nächstgelegenen Rettungsweg
  • wo sich der nächste Handfeuerlöscher oder Wandhydrant befindet und wie diese zu handhaben sind

Achten Sie auf folgende (Sicherheits-)Hinweise

  • In Baden Württemberg und allen anderen Bundesländern gilt die Rauchmelderpflicht!
  • Lassen Sie ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt!
  • Bewahren Sie Streichhölzer, Kerzen und Feuerzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf!
  • Halten Sie Flure und Treppenräume stets frei von brennbaren und/oder sperrigen Gegenständen, wie z.B. Fahrräder, Pappkartons, Möbel, Farben, Kraftstoffe oder Ähnlichem.
  • Flure in Gebäuden (nicht in Wohnungen) sind Rettungswege. Türen in diesen Rettungswegen sind ständig geschlossen zu halten oder schließen automatisch bei Auftreten von Rauch. Sie sollten aber niemals abgeschlossen werden!
  • Türen in Rettungswegen sind meist so konstruiert, dass sie im geschlossenen Zustand einer Rauch- und Brandausbreitung Widerstand leisten können. Aus diesem Grund dürfen solche Türen nicht mit Keilen oder ähnlichen Eigenkonstruktionen offen gehalten werden.
  • Parken Sie ihr Auto nicht auf oder vor Hydranten und nicht in Feuerwehrzufahrten.
  • Beachten Sie die Vorgaben der Verordnung über die Verhütung von Bränden (VVB).
    Hier finden Sie beispielsweise Hinweise zu Feuern im Freien oder zur Lagerung leicht entzündbarer Stoffe.
  • Fast jeder vierte Brand in Privathaushalten entsteht durch elektrische Haushaltsgeräte. Besondere Gefahren gehen dabei unter anderem von Heizgeräten, Toaster und Herdplatten aus. Lassen Sie diese Geräte nicht unbeaufsichtigt, ein kurzer Gang in den Keller reicht schon, damit ein Brand entstehen kann.

Merkblätter zum Thema finden sich auch auf der Webseite des Landesfeuerwehrbands Baden Württemberg

Vorsicht Brandstifter!

Immer wieder legen Brandstifter in Wohnhäusern Feuer. Dabei kommt es häufig zu schweren Personen- und Sachschäden. Das müsste oft nicht so sein, denn schon mit geringem Aufwand können Hausverwaltung und Bewohner die passive Sicherheit ihres Hauses spürbar erhöhen:

  • Halten Sie Haustüren geschlossen und schließen Sie Keller- und Dachbodentüren ab.
  • Sprechen Sie verdächtige Personen im Haus an oder alarmieren Sie die Polizei.
  • Versehen Sie Ihre Wohnung mit Rauchwarnmeldern.
  • Halten Sie Treppenräume und Flure (Fluchtwege) frei von jeglicher Brandlast (Mülltüten, Kinderwagen, etc.)
  • Sperrmüll u.a. brennbare Materialien sind willkommene Ziele für Brandstifter!
  • Halten Sie auch die Zugänge zu Mülltonnen verschlossen.
  • Sorgen Sie stets für eine funktionsfähige Hausflurbeleuchtung.
Rauchmelder sind Lebensretter

Rauchmelder schützen bei einem Brand in den eigenen vier Wänden unser Leben und das unserer Familien. Daher gibt es mittlerweile in allen 16 Bundesländern eine Rauchmelderpflicht. Viele Vermieter sind ihren Pflichten zur Installation von Rauchmeldern bereits nachgekommen. Wohnungs- und Hauseigentümer, die ihr Eigentum selbst bewohnen, sind jedoch oft unzureichend informiert.

Rauchmelder retten Leben – Brandschutz und Brandprävention

Die meisten Brandopfer (70 Prozent) verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.

Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.

Rund 400 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.

Rauchmelder retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders (auch Rauchwarnmelder, Brandmelder oder Feuermelder genannt) warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.

Qualitätskriterien

Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen und der Angabe EN 14604 versehen sind. Dieses CE-Zeichen trifft jedoch keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf das VdS-Prüfzeichen achten.

Das „Q“ in Verbindung mit den Prüfzeichen von VdS Schadenverhütung oder dem Kriwan Testzentrum ist ein unabhängiges Qualitätszeichen für hochwertige Rauchmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geeignet sind. Die Vorteile: geprüfte Langlebigkeit und Reduktion von Falschalarmen, erhöhte Stabilität und eine fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer, um den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden.

Langlebigkeit

Um den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden, empfehlen das Forum Brandrauchprävention und die Feuerwehr zudem Rauchmelder, die über eine Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren verfügen.

Wartung

Der Rauchmelder ist entsprechend der Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich, einer Funktionsprüfung zu unterziehen.

Montage

Pflicht ist die Installation von Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren. In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenraum gilt dieser auch als Fluchtweg und muss mit einem Melder auf jedem Stockwerk ausgestattet werden. Empfehlenswert ist allerdings die Überwachung jedes Raumes mit einem Rauchmelder, auch im Keller und auf dem Dachboden, aber nicht in Küche und Bad.


Quelle:
"Rauchmelder retten Leben"
www.rauchmelder-lebensretter.de

Projektbüro des Forum
Brandrauchprävention in der vfdb
Agentur eobiont GmbH
Immanuelkirchstr. 3-4
10405 Berlin

Weitere Informationen unter:

Pressemitteilung Landtag Baden-Württemberg

www.rauchmelder-lebensretter.de

Richtiges Verhalten an Silvester

Mit einem Knall ins neue Jahr

Tipps, die dafür sorgen, dass die Feuerwehr nicht plötzlich "Gäste" Ihrer Party werden
www.fwvbw.de/mit-einem-knall-ins-neue-jahr,85.html


Balkon vor Brand durch Silvesterböller schützen

Deutscher Feuerwehrverband warnt vor Lagerung entzündlicher Materialien
www.feuerwehrverband.de/79.html
Keine böse Bescherung an Weihnachten (Adventszeit)

Sicheres Weihnachtsfest: Tipps der Feuerwehren

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen
www.feuerwehrverband.de/79.html

So gibt‘s keine „böse“ Bescherung bzw. immer im Auge behalten ...

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg möchte zum Beginn der Adventszeit zu einer besonderen Aufmerksamkeit im Umgang mit Kerzen und Adventskränzen hinweisen.
www.fwvbw.de/so-gibts-keine-boese-bescherung,82.html

Alle Jahre wieder...

Damit aus Ihrer Weihnachtsfeier kein Weihnachtsfeuer wird, hier einige Tipps des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg.

www.fwvbw.de/alle-jahre-wieder,83.html